Nachhaltiger Energieüberschuss

Für betriebsinterne Fernwärme

Der Edelbaustahl-Spezialist Stahl Judenburg setzt auf Nachhaltigkeit – auch bei der Energieversorgung. Im Stahl verarbeitenden Betrieb, der zur GMH Gruppe gehört, kommt ein innovatives betriebsinternes System für Fernwärme zum Einsatz.

Hightech vom Feinsten: Im Stahlwerk Judenburg wird – vereinfacht gesagt – Vormaterial in speziellen Hubherdöfen auf teilweise mehr als 1.000 Grad Celsius erhitzt, um anschließend zu unterschiedlichsten Produkten weiterverarbeitet zu werden. 
Diese Höchsttemperaturen macht sich das innovative Unternehmen zunutze: Durch die Installation eines sogenannten „Wärmeträgers“, der eine Anschlussleistung von 1.800 Kilowatt hat, wird der Energieüberschuss des Ofens in ein betriebsinternes Fernwärmesystem eingespeist. Der Effekt: Die sonst ungenutzte Energie spart signifikant Strom und Gas.


Investition in die Zukunft

In dieses Fernwärmesystem hat das Unternehmen der GMH Gruppe am Standort rund 350.000 Euro investiert. Ein Projekt mit Zukunft, denn die Nutzung der Abwärme senkt sowohl die Energiekosten als auch die Emissionen des Unternehmens. Konkret werden durch das interne Fernwärmesystem jährlich schon 2.200 Megawattstunden erzeugt – und rund 500 Tonnen CO2 eingespart.

Unser Fernwärmesystem senkt die Energiekosten und spart jedes Jahr 500 Tonnen CO2.

Thomas KrennGeschäftsführer der Stahl Judenburg

Fernwärmesystem im Stahlwerk Judenburg

Der Effekt

  • Anschlussleistung: 1.800 Kilowatt
  • Investition 2016: rund 350.000 Euro
  • Amortisationszeitraum: drei Jahre