Mit Sicherheit vollautomatisch

Drehen und Bewegen von erhitztem Vormaterial

Eine in der Stahlproduktion weltweit einzigartige Hightechanlage übernimmt bei Stahl Judenburg das automatisierte Drehen und Bewegen des auf 1.150 Grad Celsius erhitzten Vormaterials. Ein großes Plus für die Betriebssicherheit – und den Grad der Automatisierung.

Der Edelbaustahl-Spezialist Stahl Judenburg, ein Unternehmen der GMH Gruppe, setzt bei der Produktion von Stahl auf eine weltweit einzigartige Hightechanlage. Diese steigert die Betriebssicherheit im Unternehmen: Sie ersetzt in der Walzstraße das Drehen und Bewegen des Vormaterials, das auf 1.150 Grad Celsius erhitzt wird. „Das führte in der Vergangenheit immer wieder zu Sicherheitsrisiken für unsere Mitarbeiter, die nun an anderer Stelle für noch mehr Qualität sorgen können“, erklärt Thomas Krenn, CEO der Sparte Stahlverarbeitung der GMH Gruppe und Geschäftsführer am Standort Judenburg. „Aktuell befindet sich die Anlage noch im Prototypenstatus. Gemeinsam mit einem schwedischen Kooperationspartner wollen wir sie aber künftig weiter optimieren, um in der Stahlbearbeitung noch effektiver zu werden.“


Investitionen in die Zukunft

Die neue Automatisierung bei Stahl Judenburg ist nur ein Beispiel für strategische Investitionen. Seit 2010 flossen rund 30 Millionen Euro in den Ausbau des Werks – ein positives Signal und ein Zeichen für die erfolgreiche Zukunft der Stahlindustrie.

Eine Anlage, die international ihresgleichen sucht. Damit haben wir es geschafft, die Arbeitssicherheit in diesem Bereich des Werks zu erhöhen.

Thomas KrennGeschäftsführer der Stahl Judenburg